Was tun mit alten Visitenkarten? Digitalisieren statt stapeln
Der Schuhkarton mit Visitenkarten aus fünf Jahren Messen und Meetings ist so gut wie unbrauchbar — niemand blättert ihn durch, um eine Nummer zu finden. Digitalisiert wird daraus in einem Nachmittag eine durchsuchbare Liste.
Der Stapel selbst ist meistens kein Ordnungsproblem, sondern ein Zugriffsproblem: Die Information ist da, aber nicht auffindbar. Sobald jede Karte fotografiert und in Felder aufgeteilt ist, wird aus dem Stapel eine Liste, die sich nach Name oder Firma durchsuchen lässt — und die Kontakte, die wirklich gebraucht werden, lassen sich einzeln in die iPhone-Kontakte übernehmen.
Vom Stapel zur digitalen Liste
- Karten nacheinander scannen — jede landet mit Originalfoto und aufgeteilten Feldern in der Bibliothek.
- Nach Name oder Firma durchsuchen statt blättern.
- Wirklich benötigte Kontakte einzeln in die iPhone-Kontakte übernehmen.
- Den Rest als CSV-Tabelle für eine Messeliste oder als Archiv exportieren.
- Papierkarten danach entsorgen oder aufheben — die Information ist unabhängig davon gesichert.
Nicht jede Karte muss den Weg in die iPhone-Kontakte gehen. Die App-eigene Bibliothek mit Originalfoto reicht für Karten, die nur „für den Fall der Fälle“ aufbewahrt werden.
Häufige Fragen
Lohnt sich das Digitalisieren einer kleinen Menge Karten?
Auch zehn Karten sind in wenigen Minuten gescannt — der Aufwand steigt kaum mit der Menge, der Nutzen (durchsuchbar statt gestapelt) sofort.
Was, wenn eine Karte veraltet ist (alte Nummer, alte Firma)?
Nach dem Scannen lässt sich jedes Feld direkt korrigieren, bevor die Karte gespeichert wird.
Muss ich die Papierkarten danach aufheben?
Nein — das Originalfoto bleibt in der App-Bibliothek erhalten, die Papierkarte selbst kann entsorgt werden.